Research & Thoughts

Data Management – More Important Than Ever

Zentrales datenmanagement für referenzdaten nach der finanzkrise?

Data management has become an ever more prevalent topic on bank’s agendas – even in areas that, until now, have not seen this as priority. In Germany, the market for structured products (predominantly warrants and certificates) represents a significant business for a couple of market participants. Yet, in a market that is becoming increasingly ‘comparable’, margins continue to decline and competition continues to grow. These circumstances dictate market participants with two major priorities: to reduce unnecessary costs, and to reduce risk. A first step to achieve these goals can be the consolidation of instrument reference data maintenance. Read more to find out how to get started.

Strukturierte Produkte bilden inzwischen einen für Privatanleger unverzichtbaren Teil Ihrer Investmentstrategie. Doch die einstmals hohen Margen für die Emittenten erodieren zunehmend, während die Vergleichbarkeit der Produkte zunimmt. Kosten- und Risikoreduktion sind angesagt, z.B. über die Konsolidierung der Referenzdatenverwaltung, wie dieses White Paper von Capco zeigt.

„Innovationsfreudigkeit“, „maßgeschneidert“, „Alternativen zu Investmentfonds“ – lange Zeit haben ausschließlich diese und ähnliche Attribute den Markt für verbriefte Derivate (Zertifikate, Optionsscheine)1 in Deutschland geprägt. Strukturierte Produkte als besondere Form der Geldanlage für Privatinvestoren haben eine ebenso rasante wie wechselvolle Geschichte hinter sich. In den späten 1980er Jahren erstmals aufgekommen, konnten sich diese Produkte in den 90er schnell als interessante Alternative zu de herkömmlichen Investmentfonds etablieren. Rasch entstand eine enorme Produktvielfalt basierend auf einer großen Palette von Basiswerten, die den Privatanlegern die Möglichkeit gab, gemäß der individuellen Anlagestrategie in ein passendes Produkt zu investieren. Allein im März 2010 wurden ca. 4,25 Mrd. Euro nur an den Börsenplätzen Stuttgart (Euwax) und Frankfurt (Scoach) in Anlagezertifikaten und Hebelprodukten umgesetzt.

Dabei ist der deutsche Markt für strukturierte Produkte einzigartig in der Vielfalt und schieren Anzahl verschiedener Produkte. Per Ende August 2010 führte der Datenanbieter Interactive Data Corporation (IDC) für Deutschland ca. 480.000 Zertifikate und Optionsscheine. Für die nächstgrößeren Länder Schweiz und Frankreich waren es gerade noch ca. 65.000 respektive ca. 9.000. Diese an sich schon sehr hohe Zahl wird noch von den jährlichen Neuemissionen in den Schatten gestellt. Während 2006 noch ca. 210.000 neue Produkte ausgegeben wurden, waren es 2009 bereits mehr als 620.000 – und im ersten Halbjahr 2010 wurden bereits mehr als 400.000 neue Produkte emittiert – Tendenz steigend.

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